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Energieversorgung

Für den Betrieb des Seelisbergtunnels ist eine leistungsfähige Stromversorgung erforderlich. Die elektrische Energie wird aus den beiden unabhängigen 50-kV-Netzen der Elektrizitätswerke Altdorf (EWA) und des Elektrizitätswerkes Nidwalden (EWN) bezogen. Bei Ausfall eines Netzes ist das andere in der Lage, die Energielieferung für den gesamten Tunnel zu übernehmen. Eine Transitverbindung zwischen den beiden unterirdischen 50-kV-Schaltanlagen Hattig und Huttegg ermöglicht zudem einen Energieaustausch zwischen den beiden Lieferwerken.

Schaltanlage

In den Zentralen Hattig und Huttegg wird die Spannung von 50kV auf 20kV transformiert und in die vier Lüftungszentralen Rütenen, Hattig, Huttegg und Büel verteilt. Am Nordportal und am Südportal stehen zudem 26-kV- bzw. 15-kV-Noteinspeisungen zur Verfügung.

Das Bild rechts zeigt eine 20-kV-Schaltanlage. Aus dem Bild unten ist die prinzipielle Schaltung der elektrischen Energieversorgung für den Seelisbergtunnel ersichtlich.

Schaltplan
Schaltplan Energieversorgung

Damit eine minimale Beleuchtungsstärke im Fahrraum und das Funktionieren der Mess- und Übertragungseinrichtungen auch bei Ausfall des Versorgungsnetzes gewährleistet werden können, sind in jeder Lüftungszentrale Dauerstromversorgungsanlagen installiert. Diese beziehen die Energie während der Zeit des fehlenden Versorgungsnetzes aus Batterien.


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